SAP S/4HANA Datenmigration mit Migration Cockpit

Von der Datenanalyse bis zur erfolgreichen Migration

Erfolgreiche Datenmigrationen beginnen lange vor dem ersten Import in SAP. Sie erfordern ein fundiertes Verständnis der Prozesse und der Datenstrukturen sowie eine nachvollziehbare und reproduzierbare Transformation der Daten.

Ich unterstütze Unternehmen bei der Datenmigration in SAP-Projekten, von der Analyse der Quelldaten über die Transformation mittels KNIME bis zur erfolgreichen Beladung mit dem SAP Migration Cockpit.

Typische Herausforderungen

DatenqualitätUnvollständige Stammdaten, unterschiedliche Namenskonventionen und historisch gewachsene Strukturen erschweren viele Migrationen bereits vor dem Go-Live.

Häufig passen einzelne Daten nicht zu den Vorgaben des Zielsystems, und das Migration Cockpit meldet Fehler. Ohne klaren Prozess folgt ein Hin und Her: Daten werden zurückgeschickt, Templates mehrfach neu befüllt und erneut geladen, bevor ein Lauf vollständig durchgeht.

Frühe Datenprofilierung und automatisierte Validierung machen solche Probleme sichtbar, bevor sie im Migrationslauf auftreten.

TransformationDaten müssen vor der Migration analysiert, harmonisiert, bereinigt und auf die Zielstruktur des neuen Systems angepasst werden.

Quelldaten liegen selten in der Struktur vor, die SAP erwartet. Felder müssen zusammengeführt, aufgeteilt, vereinheitlicht und auf Werte des Zielsystems abgebildet werden.

Entscheidend ist, dass die Regeln dokumentiert und wiederholbar sind, damit jeder Testlauf mit aktualisierten Daten dasselbe Ergebnis nach denselben Regeln liefert.

Reihenfolge der DatenobjekteHier ist Modulkenntnis gefragt: Das System prüft beim Migrationslauf, ob alle notwendigen vorgelagerten Objekte bereits vorhanden sind.

Objekte, die auf andere Objekte verweisen, können erst migriert werden, wenn diese im System existieren. Die richtige Reihenfolge und die Abhängigkeiten der Datenobjekte müssen deshalb vor der ersten Testmigration geklärt sein.

Mit Prozess- und Modulwissen lassen sich diese Abhängigkeiten früh erkennen, statt sie über Fehlermeldungen im Lauf zu entdecken.

Termin- und ProjektdruckMehrfache Testzyklen und enge Go-Live-Termine erfordern wiederholbare und automatisierte Transformationsprozesse.

Jeder Testzyklus bringt neue oder korrigierte Daten. Sind die Transformationsschritte automatisiert, lässt sich ein Durchlauf jederzeit mit geringem Aufwand wiederholen. Das schafft Planungssicherheit bis zum Go-Live.

Ablauf einer Datenmigration

01ExploringAufnahme, Bewertung und Profilierung bestehender Datenbestände.

Am Anfang steht ein klares Bild der Daten: Welche Objekte, Felder und Mengen gibt es, und wie gut ist die Qualität? Je nach Ausgangssituation unterscheidet sich das Vorgehen:

Non-SAP-System → SAP S/4HANA

Eigene, individuelle Transformationslogik und Mapping der Quelldaten auf die SAP-Datenstrukturen.

SAP ECC → SAP S/4HANA

Datenbereinigung und, falls nötig, Transformation auf die neuen S/4HANA-Strukturen.

02TransformationDefinition und Anwendung von Transformationsregeln, Bereitstellung migrationsfähiger Daten.

Die Transformationsregeln werden gemeinsam mit den Fachbereichen definiert und, wo sinnvoll, mit KNIME umgesetzt. So entstehen Daten, die in der Struktur des Migration-Cockpit-Templates vorliegen.

Bei Änderungen an den Quelldaten wird der Ablauf einfach erneut ausgeführt.

03MigrationTestmigrationen, Fehleranalyse und Optimierung.

Die aufbereiteten Daten werden in Testmigrationen (Mock-Migrationen) auf dem Testsystem geladen. Fehler aus dem Migration Cockpit werden analysiert und entweder in den Daten oder in der Transformation korrigiert.

Falls die Standardobjekte nicht ausreichen, passe ich Migrationsobjekte im Migration Object Modeler (LTMOM) an. Dazu gehören auch Debugging und die Fehleranalyse bei schwierigen Fällen.

04TestingMigrationsergebnisse prüfen und Prozesse mit den migrierten Daten testen.

Die Ergebnisse werden auf Vollständigkeit und Korrektheit geprüft, etwa durch den Abgleich von Quell- und Zieldaten. Anschließend testen die Fachbereiche ihre Prozesse mit den migrierten Daten.

Erkenntnisse aus den Tests fließen in die nächste Migrationsrunde ein.

05Go-LiveDurchführung der finalen Datenmigration im Produktivsystem.

Ich führe die finale Migration im Produktivsystem durch beziehungsweise unterstütze dabei und stimme sie mit dem Cutover-Plan ab. Nach der Beladung werden die Ergebnisse geprüft und freigegeben.

Migrationen über SAP PM hinaus

Die technische Datenmigration benötigt nicht zwingend tiefes Modulwissen. Bei Migrationen anderer SAP-Module unterstütze ich bei Datenanalyse und Datentransformation sowie bei der Bereitstellung befüllter Migration-Cockpit-Templates, in enger Zusammenarbeit mit den Prozessverantwortlichen und Beratern des Moduls. Anschließend migriere ich die Daten mit dem Migration Cockpit.

Ein bewährtes Vorgehen

01

Gemeinsame Session

Gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen legen wir Datensätze im System in der richtigen Reihenfolge an.

02

Felder nachvollziehen

In den Tabellen sehen wir nach, welche Felder dabei befüllt wurden. So klären wir Datenstruktur und Reihenfolge.

03

Testtemplate und Testmigration

Ein Testtemplate für das Migration Cockpit wird befüllt, danach folgt eine erste Testmigration.

04

Befüllung der Template-Daten

Passt alles, befüllt der Fachbereich das Template anhand der Testdatensätze, oder ich befülle es nach definierten Transformationsschritten selbst.

05

Mock-Migrationen

Weitere abgestimmte Mock-Migrationen laufen auf dem Testsystem.

06

Analyse und Prozesstests

Die Migrationsergebnisse werden analysiert und die Prozesse mit den Daten getestet.

Übersicht Migrationsobjekte

Im Umfeld von SAP PM und SAP EAM unterstütze ich bei der Migration technischer Stammdaten, Bewegungsdaten und zugehöriger Objektstrukturen. Einige Objekte im Überblick:

Technische Plätze
Equipments
Arbeitspläne
Wartungspläne
Meldungen
Aufträge
Materialstamm
Stücklisten
Messpunkte
Messbelege
Klassen
Merkmale

KNIME bei Datenmigrationen

Die KNIME Analytics Platform ist kostenlos und arbeitet mit einem visuellen No-Code- bzw. Low-Code-Ansatz. Der Einsatz von KNIME ermöglicht eine nachvollziehbare, dokumentierte und wiederverwendbare Datenbereitstellung für die Migration. Das Ergebnis ist ein Transformationsprozess, den auch Fachbereiche nachvollziehen können und der sich bei jedem Testzyklus unverändert wiederholen lässt.

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Kostenlos
No-Code / Low-Code
Nachvollziehbar und dokumentiert
Wiederverwendbar
Reproduzierbar
Automatisierte Datenbereitstellung

Projekte

Projekt

Datenmigration von PM-Meldungen

SAP S/4HANA Datenmigration von PM-Meldungen aus einem Legacy-System (non SAP)

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Datenmigration von technischen Plätzen

Datenmigration von ~150.000 technischer Plätze in SAP

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