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Datenmigration von Arbeitsplänen und Wartungsplänen
Erstellung eines KNIME-Workflows für die automatisierte Aufbereitung der Templates für die Datenmigration per Migration Cockpit
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Migration der technischen Anlagenstruktur aus einem datenführenden Drittsystem nach SAP, mit KNIME für Extraktion, Transformation und Erzeugung der XML-Templates und dem SAP Migration Cockpit für die Beladung.
Technische Plätze bilden die Anlagenstruktur ab und sind mit vielen weiteren Objekten verknüpft. Wird sie unvollständig oder falsch migriert, funktionieren nachgelagerte Prozesse nicht wie gewünscht.
Die gesamte Anlagenstruktur aus dem datenführenden Drittsystem über eine Schnittstelle anzulegen, würde diese zu stark belasten. Die Erstbeladung läuft deshalb über das Migration Cockpit.
Die Beladung wiederholt sich für jeden Standort. Dafür braucht es eine Datenaufbereitung, die sich jederzeit erneut ausführen lässt.
KNIME übernimmt die Extraktion, die Transformation und die Erstellung der XML-Templates für das Migration Cockpit. Der Workflow enthält zahlreiche Datenprüfungen und Filter, sodass die Daten geprüft und in hoher Qualität ins System kommen.
Außerdem lässt sich jederzeit und wiederkehrend ein neues XML-File für den Rollout am jeweils nächsten Standort erzeugen. Das ist mit Excel in dieser Art nicht möglich.
Für die fachgerechte Instandhaltung werden vorhandene Anlagen in SAP PM mit zwei Arten technischer Objekte strukturiert. Sie lassen sich kombinieren, indem Equipments an technischen Plätzen eingebaut werden.
Gliedert instandzuhaltende Objekte nach funktionalen, prozessorientierten oder räumlichen Kriterien. Er bildet eine feste, hierarchisch aufgebaute Anlagenstruktur ab, die ein Strukturkennzeichen definiert, und kann Einbauort für Equipments sein.
Ein konkretes, ausbaubares Objekt wie Maschine, Pumpe, Motor oder Sensor. Es kann umgebaut, ersetzt oder an einen anderen technischen Platz verlegt werden, und die Einbauhistorie bleibt nachvollziehbar.
Technische Plätze und Equipments haben viele Abhängigkeiten zueinander und zu anderen Objekten. Aus der Praxis sind das die wichtigsten Punkte:
Technische Platzstrukturen sind hierarchisch aufgebaut. Die Migration per Migration Cockpit muss deshalb in dieser Reihenfolge erfolgen, sonst kann es bei der Zuordnung zum übergeordneten technischen Platz zu Fehlern kommen.
Dazu gehören zum Beispiel Kostenstellen, Arbeitsplätze und Partner.
Umgekehrt werden technische Plätze häufig von weiteren Objekten referenziert, etwa von Messpunkten und Zählern, Wartungspositionen, installierten Equipments, Klassen und Merkmalen, Stücklisten und Arbeitsplänen. Die Ladereihenfolge muss diese Abhängigkeiten berücksichtigen.
Wird der SAP-Standard für lineare Anlagen genutzt, muss zuvor die zugehörige Business Function im Customizing aktiviert werden. Erst dann können technische Plätze mit linearen Referenzpunkten verwendet werden.
Vor der Datenmigration müssen die Datenstrukturen gegebenenfalls im Migration Object Modeler (LTMOM) erweitert werden. Das habe ich in einer AWS-gehosteten Cloud-Instanz erfolgreich getestet.
Im Customizing lassen sich alternative Kennzeichnungen aktivieren, etwa für historische Nummernsysteme oder parallele Kennzeichnungssysteme. Bei technischen Objekten unterstützt das Migration Cockpit allerdings nur die primäre Kennzeichnung.
Alternative Kennzeichnungen müssen daher separat gepflegt werden, in unserem Fall per Report.
Rund 150.000 technische Plätze wurden migriert. Mit dem KNIME-Workflow traten im Migrationslauf keine Fehler mehr auf, und für jeden weiteren Standort lässt sich jederzeit ein neues XML-File erzeugen.
Zu dem Thema habe ich auf LinkedIn geschrieben:
Ob Anlagenstruktur, Equipments oder weitere Stammdaten: Ich unterstütze gerne bei Datenmigrationen nach SAP, von der Analyse bis zur Beladung.
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Schnittstelle zur automatischen Anlage und Updaten von technischen Plätzen in SAP-PM aus einem datenführenden Drittsystem
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